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Was bleibt?

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Nun hängt sie an meinem Bett an der Wand – die Jakobsmuschel, die ich drei Wochen lang durch Nordspanien getragen habe. Der Rucksack ist ausgepackt, die Wäsche ist gewaschen, der Führer steht – ziemlich zerfleddert – im Regal. Auf dem Laptop warten rund 3000 Fotos darauf, sortiert zu werden. Für den Credential mit seinen Stempeln werde ich noch einen Ehrenplatz suchen.

Und noch ein Andenken habe ich an meinen ersten Camino: zwei wunderschön dicke Füße. Das habe ich mir selbst zuzuschreiben, weil ich am letzten Tag weitergelaufen bin, statt eine Pause einzulegen und mich auszuruhen. Mit Salbe, Umschlägen und der guten Pflege meines Krankenschwester-Schatzes bekomme ich das in den nächsten Tagen aber in den Griff.

„Wir wünschen Dir eine erfolgreiche Resozialisierung“, haben mir die Pfälzer Pilgerfreunde geschrieben, als ich nach Hause zurückgekehrt bin. In den ersten Tagen schwebe ich wie auf einer Wolke …

Weiterlesen? Der Bericht über meinen Camino del Norte ist jetzt als Taschenbuch und eBook verfügbar: „Der Weg gibt Dir, was Du brauchst!“ – 400 Kilometer zu Fuß auf dem Camino del Norte

 

 

Veröffentlicht von

Hi, ich bin descalces. Seit 20 Jahren weitgehend barfuß unterwegs - so oft es geht, auch auf dem Jakobsweg...

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  1. Hola descalces,

    ja, genau. Es bleibt etwas! Du hast es gut beschrieben, so fühle ich es auch,
    Und sollten uns doch irgendwann die Fesseln der Alltagsverpflichtungen und ödes Einerlei gar zu eng werden, wissen wir, was zu tun ist – der Camino ruft!

    Ultreya! Gertrudis

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